Gestern sind wir aus unerfindlichen Gründen nicht zum Bloggen gekommen, das wird jetzt aber nachgeholt.
Gestern morgen rissen uns starke Windböen (Südwest 6 – 7) aus dem Schlaf. Das Frühstücksmüsli landete nicht in der Schüssel, sondern wurde einfach weggeweht. Auch Kaffeepulver, Mülltüten und unsere Strohhüte wurden vom Wind mitgerissen! So packten wir schnell unsere Sachen zusammen und brachen auf.
Unser nächstes Ziel hieß: Eckwarderhörne – ein beschauliches Dorf am Jadebusen. Wieder fuhr unsere Kolonne durch die wunderschöne Landschaft der Halbinsel Butjadingen. Flaches Land, grüne Wiesen und ein weiter Blick in die Ferne. Dazu eine steife Brise von vorn! Die FahrradfahrerInnen fluchten und versuchten, im Windschatten des Treckers zu fahren.
Auf dem Campingplatz in Eckwarderhörne angekommen, hielten wir erst einmal wieder Siesta und verschoben den Auftritt auf den späten Nachmittag. Doch daraus wurde nichts – dunkle Gewitterwolken zogen auf! Ein dumpfes Donnergrollen in der Ferne und erste Regentropfen versetzten uns schlagartig wieder in den Wachzustand! “Gewitter!! Alles in den Wagen!” Wieder flogen Strohhüte und Flipflops umher und der Regen wurde stärker! Wir packten alles zusammen und flüchteten in den NoWa. Gesa, unsere Köchin, die liebevoll “Mutti” genannt wird, warf uns Gummibärchen und Lakritze zu. Juhu! Als sich das Gewitter verzog, war unsere allgemeine Stimmung jedoch etwas lethargisch und so beschlossen wir, den Auftritt heute ausfallen zu lassen.
Abends lockten wir die Dauercamper noch mit einer Feuerdarbietung unserer Poi-SpielerInnen aus ihren Wohnwagen-Festungen und potenzierten unsere Einnahmen mal wieder enorm!
An der Käsetheke des einzigen Supermarktes im Ort kamen wir mit der netten Fachkraft ins Gespräch. In Burhave geboren, ins Nachbardorf geheiratet, geht sie noch bis in den Oktober hinein in der Nordsee schwimmen. Ein leckeres Rezept gab sie uns auch mit auf den Weg: Austern sammeln (am besten zwischen Eckwarderhörne und Eckwardersiel), kochen und mit Zitrone hinunterschlürfen. Auf dem Weg nach Hause sammelte Malte tatsächlich ein paar Austern vom Strand ein. In unserer Gruppe stießen die glibschigen Dinger leider nicht so auf Gegenliebe und so blieben wir bei Kartoffeln und Pilzen zum Abendessen. War auch gut! Trotzdem wollen wir unbedingt nochmal frischen Fisch essen, wenn wir schon mal an der Küste sind. Hoffentlich macht uns Gesa mal Krabben-Rüherei mit Knoblauch!!!
Bislang sind unsere Nahrungsfavoriten:
Kartoffeln
Brie-Käse
Kaffee
Müsli
Ausgewogen, nahrhaft und wohlschmeckend! Liebe Eltern, macht Euch keine Sorgen.



Hallo Gesa,
Aber wann is die denn dann auch mal wieder zu Ende, denn du hast uns doch versprochen, die Landeier im Süden mal zu besuchen 

das is ja mal geil! Tolle Idee, mit eurer Tour
Vergiss uns bitte nicht mit all dem Spaß
Lass mal wieder was von dir hören.
LG
Dani